Danke!

In den letzten beiden Wochen habe ich sehr viele positive Kommentare zu meinem Blog erhalten. Vielen Dank, darüber freue ich mich sehr! Ich werde zwar versuchen, den einen oder anderen Kommentar noch persönlich zu beantworten, aber das wird eine gewisse Zeit benötigen.

Inzwischen hat mich mein altes „normales“ Leben wieder fast vollständig im Griff. Ich habe mich selbst ein wenig gewundert, wie wenig sich in den knapp 6 Monaten meiner Abwesenheit geändert hat. Manchmal denke ich fast, dass meine Wanderung auf dem Appalachian Trail einfach nur ein Traum war, aus dem ich nun wieder aufgewacht bin. 

Ein paar Anfragen habe ich zum Thema Ausrüstung zu erhalten, dazu werde ich in den nächsten Tagen noch versuchen, meine Erfahrungen zusammenzufassen.

 

 

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10 Antworten zu Danke!

  1. Arnd schreibt:

    Hallo Stephan,
    absoluter Respekt!!!
    Wir freuen uns, dass du wieder gut in Europa angekommen bist.
    Wir melden uns. Hoffentlich kannst Du noch laufen 😉
    LG
    Arnd + Evelyn

  2. Carola schreibt:

    Hallo Stephan,
    das ist ja Wahnsinn was Du da gemacht ist. Auch von mir „Respekt“. Ich habe seit Mai fast täglich Deinen Blog gelesen, seid ich gesehen hast das Du das machst.
    Deine Berichte habe ich wirklch sehr gern gelesen, war immer spannend was Du erlebt hast in der Zeit. Habe immer gehoffe wenn Du eine Verletzung hattest das diese schnell wieder in Ordnung gekommen ist.
    Tolle Sache. Planst Du weitere Abenteuer?

    Viele liebe Grüße vom Bodensee
    Carola (vieleicht errinnerst Du Dich noch)

  3. Norbert schreibt:

    Hallo,

    Erstmal Respekt und Glückwunsch zum AT. Ich wandere dieses Jahr ab den 13. April den AT und habe jetzt ne Frage an Dich, wie ist es mit dem Handy.
    Ich möchte mir vor Ort eine Prepaid-Karte oder ein Wegwerf-Handy kaufen hast Du da Erfahrung was ich dort kaufen soll ?
    Ich möchte in der USA telefonieren, SMS nach Deutschland versenden bzw. empfangen und auch nach Deutschland telefonieren.
    ich hoffe Du kannst mir etwas helfen.

    Schöne Grüße aus Berlin

    • kazibo schreibt:

      Hallo Norbert!

      Ich freue mich für Dich, dassDu demnächst auf den AT kannst! am liebsten würde ich den Rucksack packen und mitkommen…
      Wenn Du nur telefonieren und SMS nutzen möchtest, dann ist das sehr einfach. Dann kannst Du einfach in ein Geschäft marschieren und dort ein Prepaid Handy mit Karte kaufen oder nur eine Karte, wenn Du schon ein Gerät hast. Das gibt es fast überall und auch nahezu jeder Walmart hat das im Angebot. Dort können sie Dir dann auch gleich mit der Aktivierung der Karte helfen. Als Anbieter bieten sich entweder AT&T oder Verizon an. AT&T hat im Norden eine bessere Netzabdeckung, Verizon im Süden. An den meisten Orten kannst Du aber mit beiden telefonieren und SMS verschicken.

  4. Lukas schreibt:

    Hey! Ich habe deinen Blog gelesen und einige Fragen:

    Ich glaube, von Akkuspeichern gehört zu haben, mit denen man seine Geräte aufladen kann. Wahrscheinlich hast du ja einen verwendet, aber welchen und wie lange hielt der? Am naheliegendsten wäre ja, dass du sie immer In den Motels/Hostels aufgeladen hast, oder?

    Wie hoch war dein Budget am Trail und wie viel hast du wirklich ausgegeben? Welches Budget würdest du für einen zukünftigen Hiker empfehlen?
    Es scheint mir ja, als ob du ziemlich oft in Motels/Hostels übernachtet hast.

    Du warst wohl ziemlich schnell am Trail, hast du irgendwelche Erfahrungen oder woran liegt das?

    • Lukas schreibt:

      Noch eine Frage: Welchen Wanderführer hast du verwendet und warst du zufrieden?
      Würdest du Karten empfehlen oder sind die unnötiges Gewicht?

      • Lukas schreibt:

        Jetzt aber wirklich die letzte Frage: BearBag: Wie, wo, was?

      • kazibo schreibt:

        Für die ersten zwei Drittel des Weges unbedingt empfehlenswert (oder notwendig!). Du benötigst dafür einen wasserdichten und leichten Packsack, in den all Dein Essen passt, +- 10 Meter nicht zu dünne aber nicht zu schwere Leine (z.B. Parachute Cord) und einen kleinen Karabiner. Die gängigste (und einfache) Methode ist die PCT-Methode, die man auch auf Youtube finden kann, z.B. http://www.youtube.com/watch?v=qgBLDMuPuvE

      • kazibo schreibt:

        Die meisten Wanderer haben AWOL’s Guidebook (http://theatguide.com/Overview.html) verwendet, das reicht völlig aus und ist auch als PDF verfügbar. Karten sind nett, aber nicht erforderlich, da der AT durchgängig top markiert ist. Ein Verlaufen ist fast unmöglich (ist mir nur einmal im Nebel passiert, und da hätte eine Karte auch nicht geholfen).
        Es gibt allerdings eine Ausnahme: In den White Mountains empfiehlt sich eine Karte, die man aber vor Ort kaufen kann.

    • kazibo schreibt:

      Hallo Lukas,

      Danke für Deine Kommentare, das hört siuch ja fast so an, als ob Du demnächst auf den „Trail“ möchtest. Ich will mal versuchen, Deine Fragen zu beantworten. Mein Handy und meine Kamera ließen sich beide über ein USB Kabel aufladen. Das habe ich gemacht, immer wenn ich in einer Stadt (eigentlich übertreiben, meist eher ein einzelnes Haus oder kleines Dorf…) war. Das ist auch kein Problem, die Leute am Trail wissen, dass heutzutage jeder Wanderer immer auf der Sujche nach einer Steckdose ist. Ich hatte einen kleinen Zusatzakku („just mobile“, bei Amazon gekauft)dabei, der über USB Strom liefern konnte, und mein Handy zweimal nachladen konnte. Den habe ich aber selten gebraucht. Da der Mobilfunkempfang extrem schlecht ist auf dem Trail, empfiehlt es sich, das Handy nur anzumachen wenn man telefonieren oder was auch immer möchte. Ansonsten ist der Akku innerhalb kürzester Zeit leer, da Handies bei der Netzsuche sehr viel Strom benötigen.

      Das mit dem Budget ist nicht so leicht zu beantworten. Das hängt von den individuellen Bedürfnissen bzw. Möglichkeiten ab. Dennoch sollte man das nicht zu knapp planen und im Zweifelsfall lieber ein Jahr länger sparen. Es gibt viele Wanderer, die aufgrund eines zu früh zu Neige gegangenen Budgets aufgeben müssen – und das fände ich sehr schade! Früher hieß es mal, dass man mit einem Dollar pro Meile hinkommen kann. Das dürften heute aber eher 2-3 Dollar pro Meile sein. Man darf auch nicht unterschätzen, wie sehr man nach einer Woche in der Wildnis eine Dusche, Waschmaschine, Restaurantessen und ein Bett begehrt. Ich denke, dass ich etwa jede Woche eine Nacht im Motel/Hostel übernachtet habe. Es gibt aber meist die Möglichkeit, sich ein Zimmer mit anderen Wanderern zu teilen – das spart Geld.

      Über alles gesehen, war ich ziemlich durchschnittlich schnell unterwegs. Die meisten Wanderer (ob mit Erfahrung oder ohne) benötigen so etwas mehr als 5 Monate, die Extreme liegen zwischen 3 und 12 Monaten). An Tagen, an denen ich gewandert bin, war schnell unterwegs, wahrscheinlich zu schnell – denn ich musste das mehrfach mit Überlastungsverletzungen bezahlen, die mich zu längeren Pausen gezwungen haben.

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