Nochmal Regen…

Tag 117
Meilen gewandert: 14
Meilen auf AT: 1486

Der Abend gestern hatte ein jähes Ende: Es gab einen langen Stromausfall, vermutlich durch das schlecht Wetter verursacht.
Leider verhieß der Wetterbericht heute früh nichts Gutes – und das für den ganzen Rest der Woche. Immerhin war es heute früh trotz dunkler Wolken trocken. Der indische Inhaber des Motels verkündete zuversichtlich, dass es heute nicht mehr so schlimm und lange regnen sollte wie gestern.

Wir sind erst einmal zum General Store und haben dort gefrühstückt. Schon dort hat es angefangen zu tröpfeln. Aufgrund des Stromausfalls funktionierten alle Kreditkartenleser nicht und auch alle Geldautomaten waren außer Betrieb. Das brachte mich dann ziemlich ans Ende meiner Bargeldreserven. Nachdem wir eine Weile hin und her überlegt hatten, ob es bei dem Wetter Sinn macht loszugehen, haben wir uns dann schließlich doch entschlossen, wenigstens bis zur 6 Meilen entfernten nächsten Shelter zu gehen, um wenigstens etwas weiter zu kommen.
Anfangs schien das Wetter auch zu halten, aber 20 Minuten vor der Pine Swamp Shelter fing es wieder an, wie irre zu schütten. Klatschnass bin ich dort angekommen. Wie das „Swamp“ im Namen der Shelter vermuten ließ, waren die Blutsauger dort ziemlich lästig. Von anderen Wanderern hatten wir eine Empfehlung für ein neues Hostel „Bearded Woods“ bekommen, das Wanderer an einigen Strassen aufsammelt. Wir hatten nun die Wahl, entweder eine Meile zurück oder 8 Meilen vorwärts bis zur nächsten Strasse zu gehen. Da wir ja noch etwas erreichen wollten heute, hieß der Plan 8 Meilen vorwärts durch den Regen! Jiffy und Badger:

Slowfoot:

Zum Glück ließ der Regen über den Nachmittag nach. Wir blieben aber dennoch beim Plan, im Hostel zu schlafen. Hudson, der Inhaber holte uns in Falls Village ab und brachte uns in sein nagelneueres Hostel. Die Duschen waren toll und neu und seine Frau, Big Lu, hat uns lecker zum Abendessen bekocht. Hudson ist den Trail selbst gewandert und er zeigte uns Fotos der Strecke in Neuengland, die noch auf uns zukommt. Anscheinend wird der Appalachan Trail sehr viel schwerer, aber auch (noch) sehr viel schöner. So nahm der Tag doch noch ein angenehmes Ende und wir sind immerhin doch noch 14 Meilen weiter gekommen.

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