Ausrüstung für den Appalachian Trail – nach 1000 Meilen

Immer mal wieder wurde ich gefragt, was ich denn so an Ausrüstung dabei habe und wie zufrieden ich damit bin. Den heutigen Pausentag in Harpers Ferry habe ich dazu genutzt, mir meine Ausrüstung nach fast der Hälfte des Trails mal wieder genauer unter die Lupe zu nehmen. Dazu bin ich an den Wandertagen nie gekommen.

Mein Wanderfertig gepackter Rucksack wog heute früh 22 Pfund ohne Wasser und ohne Proviant. Das entspricht rund 10 Kilogramm.

Was habe ich denn nun alles drin im Rucksack?

Von links oben nach rechts unten sind das:
Packsack mit Proviant, 3 Wasserflaschen a 1 Liter (Nalgene, Platypus, Gatorade), Tyvek Plane, 2 Packbeutel, einer davon als Pumpe für die Luftmatratze, Packsack mit Kleidung, Säckchen mit Ladegeräten und Kabeln, Buff-Tuch als Mütze, Tasse und Löffel aus Titan, 4 Segmente einer Z-Lite Matte, Zelt (Lunar Solo von Six Moon Designs), Häringe, Ladegerät, Kugelschreiber, Desinfektionsmittel für die Hände, Kamera (Panasonic Lumix TZ31), Kompressionssack mit Schlafzeug, Schuhe (Vivobarefoot), Gamaschen (Dirty Girl), Regenjacke (Marmot Super Mica), Regenhose (Berghaus Paclite), Repellent, Sonnencreme, Aquamira Tropfen zur Wasseraufbereitung, Beutel mit Küche, „Kulturbeutel“, kurze Luftmatratze (Thermarest NeoAir), feuchte Babytücher, Reisepass etc., Hirschtalg Fußcreme, Steripen Freedom zur Wasseraufbereitung, kleines Kamerastativ, Sonnenbrille, iPad, Wanderführer.

Wenn ich die einzelnen Packsäcke näher betrachte, sieht das folgendermaßen aus:

Küche:

Titantopf (0.7 l) mit Deckel, MSR Pocket Rocket Kocher mit Gaskartusche, Feuerzeug und Tuch.

Kulturbeutel:

Das dürfte fast selbsterklärend sein?

Elektronik:

Reserveakku und diverses Kleinzeug

Erste Hilfe:

Jede Menge Zeug zur Behandlung in Vermeidung von Blasen, Antibiotikasalbe, Cortisonsalbe etc.

Schlafen:

Sommerschlafsack von Western Mountaineering, Seideninlett, Patagonia Nano Puff Jacke und Kissenbezug (die beiden letzteren als Kissen)

Kleidung:

Ziphose North Face, Hemd, T-Shirt (Merino), 2 Paar Socken, 2 Unterhosen, Gamaschen und Windshirt

Am Körper:

Hose von Northface (da passen die Beine aus dem Kleiderbeutel auch dran), T-Shirt (Merino), Unterhose, Socken, Wanderstiefel (Columbia Talus), Trekkingstöcke (Leki)

In den Hosentaschen:

Taschenmesser, Lippenstift, Seifenblätter, Kopfhörer, Seiten aus dem Wanderführer für den aktuellen Tag, Handy, Geldbeutel

Im Proviantbeutel:

Für gute 4 Tage: Müsli, Tortillafladen, Milchpulver, Trockenmahlzeiten, Kartoffelpürree, Müsliriegel, Nüsse, Nutella, Öl, Kaffee, Getränkepulver, Beef Jerky

Mit dieser Ausrüstung bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Man muss jedoch auch sehen, dass unter den Rauhen Bedingungen einige Ausrüstungsteile schnell an die Grenzen ihrer Haltbarkeit kommen, insbesondere die Schuhe und auch der Rucksack.
Das Zelt habe ich damals für den Fjällräven Classic in Schweden gekauft. Für den Appalachian Trail würde ich mir eher eines kaufen, das eine bessere Belüftung aufweist, da das Klima hier oft feucht ist und sich gerne und viel Kondenswasser bildet.
Bei der Matratze würde ich mir bei einem Neukaufen eventuell eine in voller Länge gönnen und das Mehrgewicht in Kauf nehmen.

Wenn ich mich noch von ein paar „Luxusartikeln“ wie dem iPad trennen würde, käme ich wahrscheinlich inklusive Proviant auf ein Rucksackgewicht von etwas mehr als 10 Kilogramm.

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