Sehnenscheidenentzündung, die Zweite!

Tag 86
Meilen gewandert: 0
Meilen auf AT: 1034

Leider hat sich über Nacht bewahrheitet, was ich schon gestern Abend befürchtet habe: in meinem linken Bein hat sich eine der Sehnen(Scheiden) kurz oberhalb des Sprunggelenks entzündet. Inzwischen kann ich das ja schon gut selbst diagnostizieren. Welchen Grund das andere Bein hat, nun ebenfalls eine Sehnenscheidenentzündung zu bekommen, das erschließt sich mir jedoch gerade nicht…

Heute Mittag hat mich Laurel vom Teahorse Hostel in Harpers Ferry abgeholt. Wahrscheinlich bedeutet das eine Pause von mindestens 5 bis 7 Tagen bis ich wieder wandern kann. Momentan überdenke ich gerade alle Optionen einschließlich der Frage, ob ich weiter wandern kann oder möchte.

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5 Antworten zu Sehnenscheidenentzündung, die Zweite!

  1. Steph…lebe Deinen Traum…ein bisschen langsamer vielleicht…aber zieh`es durch! Mach etwas Pause….Herma braucht das auch gerade… …ich muss schon feststellen, dass es manchmal vielleicht nicht schnell genug gehen kann….aber DU KANNST ES SCHAFFEN!…Dein Erhgeiz ist ein bisschen hinderlich…naja…das ist Dein Ding…aber: gib nicht auf!!! …es würde Dich sonst wahrscheinlich -im nachhinein betrachtet- nur ärgern…Es wird immer Phasen geben, die einen vielleicht zweifeln lassen…da musst Du halt durch. Mach weiter…aber ein bisschen langsamer….ist noch viel Zeit bis zum Mt. Kathaden…ich denke gerade an das Dshungle-Buch….“ein bisschen Ruhe und Gemütlichkeit…*sing*…“ und ich denke, dass dieses Lied es auch trifft…

    Viele Grüße an Dich…

    Axel…und Herma…die auf dem Weg ist…

    • kazibo schreibt:

      Hallo John,

      Vielen Dank für die aufmunternden Worte, Das kann ich gerade gut gebrauchen. Besonders die nächsten Tage werden hart, da in den ersten Paar Tagen auch noch keine Besserung zu erwarten ist.
      Geplant war der Traum ursprünglich anders: ich wollte den Trail in vier bis 5 Monaten laufen und dann die nächsten Herausforderungen annehmen. So langsam erkenne ich jedoch, dass ein „Thru-Hike“ des Appalachian Trails eine wirklich große Herausforderung darstellt, bei der man immer wieder an seine physischen und mentalen Grenzen kommt. Die wirkliche Herausforderung ist wohl nicht ich gegen den Trail oder die Mitwanderer sondern wahrscheinlich „ich gegen mich selbst“. Mein Kopf und mein Körper müssen noch lernen, nicht gegeneinander sondern miteinander zu arbeiten.

      Steph

  2. Michael schreibt:

    Lieber Steph

    Seit Beginn lese ich als erstes wenn ich den Computer starte Deinen Blog und bin jedesmal begeistert ob Deiner tollen Leistung.
    Wenn Du Dich zurück erinnerst, an die Zeit in der Du Dich auf den AT vorbereitet hast – die ganze Vorfreude während den Vorbereitungen – wie Du Dir ausgemalt hast wie es auf dem Trail sein wird und Du Dir möglicherweise auch Gedanken gemacht hast, wieso Du ein solch tolles Abenteuer eingehen willst. Diese Freude zu spüren um dem Leben echt nahe zu sein, ist es nicht das was wir alle wollen? Frei zu sein, wie man nur frei sein kann, gleich einem Tiger oder sonst einem Tier, welches durch die Wildnis streift und einfach ganz tief in sich ist.
    Ich wünsche Dir ganz ganz viel Kraft, Mut und viele positive Gefühle!

    Liebe Grüsse
    Michael

  3. German Tourist schreibt:

    This is a once in a lifetime chance for you. If you give up now it will be very difficult to free up from work and family obligations again. You either hike the AT now or it will be very difficult and/or unlikely that you will do it at another time. Hiking the AT is something you will be proud of for the rest of your life, so think twice about giving up that chance. All the best from a 5,000 km hike across Europe where I have had my share of health problems as well.

    • kazibo schreibt:

      Hallo Christine,

      Schön, von Dir zu hören! Ich hatte heute auch endlich mal wieder Zeit und Gelegenheit, in Deinem Blog zu lesen.
      Ich werde jetzt getreu dem Spruch „Never quit on a rainy day“ jetzt erst einmal meiner Sehne ein paar Tage Zeit lassen. Die ersten Tage einer solchen Verletzung, wenn sich noch nicht viel Besserung einstellt, sind ja meist auch mental die zähesten.

      Viele Grüße,

      Steph

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