Trailnames

Um 7 Uhr in der früh gab es im Hostel in Neels Gap noch ein Frühstück mit frischen Pfannkuchen und Kaffee. Der Laden ist zwar ziemlich unappetitlich, aber im Vergleich zu Tütenmüsli vor dem Zelt erschien das wie eine Delikatesse.

„Pirate“ der schmuddelige Betreiber (er ist den AT schon zehnmal! gewandert) fotografiert alle Thru-Hiker und pinnt sie im Hostel mit ihren „Trailnames“ an die Wand.

Auf dem AT gibt es eine Besonderheit: Fast alle Wanderer bekommen nach kurzer Zeit einen Trailnamen. Anfangs bin ich zum Beispiel mit „Reaper“ gewandert. Diese Namen werden auf dem Trail benutzt. Meist kennen sich die Wanderer nur unter ihrem Trailnamen, richtige Namen werden eher nicht benutzt und sind fast schon verpönt.

Da ich an den ersten zwei Tagen immer der letzte auf dem Trail war, da mein Rucksack kompliziert zu packen ist, ich vor dem Losgehen meine Füße eincreme und kritische Stellen vorneweg abklebe, habe ich von meinen ersten Mitwanderern den Namen „Slowfoot“ Steve zuerkannt bekommen (die Geschichte mit meinen Fußproblrmen tat wahrscheinlich ein Übriges). Und dokumentiert ist das seit heute früh in Neels Gap:

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2 Antworten zu Trailnames

  1. Karin Funk schreibt:

    Das ist ja ein toller Name, mit dem du den AT jetzt gaaaaaanz entspannt weitergehen kannst 😉

  2. enja schreibt:

    Finde auch, dass das ein passender Name ist. Und dann noch die Ähnlichkeit mit „Slow-Food“. Das ist ganz was Edles.

    Grüße Enja

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