„Big Mile Day“, „Trail Magic“ und ein deutsches Dorf

Heute war ein langer Tag. Zwei Stunden später gab es die erste Pause hier:

Danach ging es weiter zur Low Gap
Shelter, wo es ein (Tüten-)Mittagessen gab. Dort habe ich gesehen, dass ich fast allen Wanderern, die mit mir gestartet sind, inzwischen voran bin. Lediglich Matt, der mit seiner Wanderung Spenden für die Krebsforschung sammeln möchte, ist immer noch schneller. Er dürfte aber auch nur halb so alt sein wie ich.
Am späten Nachmittag habe ich mich dann entschlossen, bis zur Unicoi Gap durchzulaufen, um dann nach Helen zu trampen und dort in einem sauberen Bett zu schlafen und was leckeres zu essen. Als ich dort angekommen war, waren es dann 21 Meilen oder 34 Kilometer.

Gleich dort am Parkplatz ist mir ein Pärchen entgegengekommen, die mich gefragt haben, ob ich ein Thru-Hiker wäre. Als ich das bejahte, wurde ich gleich an ihren Camper eingeladen. Spot ist ein kanadischer Rentner, der auch den ganzen Trail laufen möchte. Unterstützt und versorgt wird er con Staircraft, seiner Frau. Die beiden haben mir dann erst mal frische Hotdogs gemacht, die mit Kartoffelsalat und Mohrrübensalat gereicht wurden. „Trail Magic“ hat auf dem AT Tradition: Leute kommen an den Trail um Den Wanderern etwas gutes zu tun, einfach so!

Von dort ging es dann auf der Ladefläche eines freundlichen Pick-up Trucks ins 9 Meilen entfernte Helen.

Das ist ein deutsches Dorf, mitten in der Amerikanischen Pampa! Oder zumindest das, was man hier für Deutsch hält.

Dort gab es eine Dusche und ein leckeres Abendessen…

Und morgen bei Tageslicht vielleicht auch noch ein paar kitschige Fotos….

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3 Antworten zu „Big Mile Day“, „Trail Magic“ und ein deutsches Dorf

  1. Karin Funk schreibt:

    Hi Slowfoot, da geht`s dir ja richtig gut! Und dann freust du dich auch über die fettigen Pommes, die du in deinem früheren Leben als Stephan wegen der vielen Kalorien eher weg gelassen hast 🙂

  2. Mario schreibt:

    Hallo Stephan!
    Wir (Anke, Mario, Karin, Tessa) sitzen hier bei uns in Radolfzell und bestaunen deine ersten Reiseerlebnisse! Junge ich bin beeindruckt! Schick mal eine nette „Ansichtskarte“ deinem alten Freund Mario.
    Liebe Grüße,
    Mario
    P.S. Wenn du zurück kommst verewigen wir deinen „Slowfoot“ in Gips 🙂

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