Packliste

AT_Packliste.xlsx

Inzwischen habe ich mal den ganzen Krempel mal zusammengetragen und aufgelistet. Ziemlich erstaunt war ich dann doch, wie schnell ich auf knapp 8 Kilogramm Ausrüstungsgewicht (ohne Wasser und Proviant) gekommen bin. Wenn man jedoch bedenkt, dass meine anderen Sachen ein halbes Haus füllen, passt alles, was ich für die 5 Monate ab April zum Leben haben werde locker auf meinen Sessel. Hinzukommen wird noch das, was ich am Körper tragen werde.

Abspecken würde ich gerne dennoch, da das ja alles auf dem Rücken getragen werden will. Bei den “Camp Shoes” zum Beispiel: mit fast 400g erscheinen mir die Crocs zum einen schwer und zum anderen relativ sperrig. Potential gäbe es auch noch bei der Regenjacke, da bin ich mir nur nicht sicher, ob ich dafür gerade noch Geld ausgeben möchte.

Eine weitere Frage ist, wie und ob ich das alles in meinen HMG Windrider Rucksack mit 40+10 l Volumen bringen soll…

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7 Antworten zu Packliste

  1. Hüsi schreibt:

    Hallo..

    Einen Schönen Blog hast du hier. Ich werde mich dieses jahr auch der Aufgabe A.T. Stellen!
    Starte am 10.April:-)
    Habe das Selbe problem wie du, man schaut immer auf das gewicht bei jedem gegenstand
    Den man Kauft, und wenn du alles in deinen Rucksack packst bist du glatt um die 7kilo.
    Habe darum auch keinen Wasserfielter sondern Tabletten.

    Wünsch dir noch viel Spass beim gewichts tüffteln:-)

  2. German Tourist schreibt:

    Hier nur kurz etwas zu Deiner Packliste:
    – die Stoecke hast Du ja nicht im Rucksack, sondern in den Haenden, d.h. Du kannst sie von Deinem Base weight abziehen.
    – Wasserfilter ist fuer den AT uebertrieben, hier tun es auch Aquamira Tropfen.
    – Du brauchst keine Crocs. Wie Du schon selbst sagtest, viel zu schwer und sperrig.
    – Du brauchst eigentlich auch kein Handtuch.
    – Wenn Du eine Fleecejacke hast, brauchst Du eigenlich keine Weste mehr. Du hast leider nicht gepostet, was Du am Koerper traegst. In der Regel habe ich dabei: Ein T-Shirt, ein Trekking-Hemd, ein duennes baselayer, einen duennen Fleece-Pullover, eine waermere Jacke und ein windshirt.
    – Mit 2×1 liter hast Du eindeutig zu wenig Wasserkapazitaet fuer den AT, es sei denn, Du willst immer in oder um die Shelter herum uebernachten. Ansonsten rate ich Dir zu mindestens 3 l Kapazitaet. In den mid-Atlantik-Staaten hast Du einige lange Durststrecken zu ueberwinden. Selbst mir ist einmal das Wasser ausgegangen, weil alle Quellen ausgetrocknet waren.
    Gute Besserung fuer Deinen Fuss,
    Christine

    • kazibo schreibt:

      Hallo Christine,

      Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, einen blick auf meine Packliste zu werfen! Das mit der zweckmässigsten Kleidung ist noch nicht ganz ausgegoren. Ich dachte, dass ich z.B. folgendes am Körper trage: Schuhe, Socken, leichte abzipbare Hose, Unterhose, dünner langer Merino Pulli, Windshirt, Mütze (Kopf ist leider schon ziemlich kahl…). Im Rucksack wären dann: 2 Merino T-Shirts, 2 Paar Reservesocken, 2 x Unterhose, dünne Fleecejacke als Isolationsschicht, PimaLoft Weste als weitere Isolationsschicht, Regenjacke und Hose als 3. Schicht. Die Patagonia Weste mag ich sehr gerne, praktischer wäre wohl die Jacke mit Ärmeln. Die Weste hab ich schon, die Jacke befindet sich leider noch im Geschäft…
      Macht das so Sinn oder habe ich da schon zu viel Redundanz?

      Die Crocs und den Wasserfilter sehe ich eher als „Luxusartikel“. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich mit dem Trinkwasser eine ernste Infektion zuzieht ist sehr gering. Manche trinken jahrelang unbehandeltes Wasser aus Bächen, ohne jemals ernsthaft krank zu sein. Mich hat es jedoch vor 5 Jahren mit einer ernsten Shigellen-Infektion erwischt. Ich hatte drei Monate lang Fieber und habe 12 Kilogramm an Gewicht verloren und lange wussten die Ärzte niczht was die Diagnose war (das ist eine andere Geschichte). Seit daher bin ich bezüglich des Wassers sehr vorsichtig geworden. Da ich nicht immer nur Wasser mit Chlorgeschmack trinken wollte packe ich mir jetzt meist meinen kleinen Wasserfilter ein. Gelegentlich hatte ich mich schon mal gfragt, ob ein Steripen nicht eine akzeptable Alternative wäre. Da habe ich mich noch nicht richtig dran getraut.

      Der zweite Luxusartikel, den ich gerne habe, sind „Camp-Shoes“, so dass am Ende des Wandertages die Füße aus den Wanderstiefel raus und in was Bequemes hineinkönnen.

  3. German Tourist schreibt:

    Zu Deiner Kleidung:Statt 2 T-Shirts vielleicht 1 T-Shirt und 1 langaermeliges duennes Trekkinghemd. Wenn Du Dich bei hohen Temperaturen vor Sonne und Muecken schuetzen willst, dann ist ein Hemd besser. Wie schon gesagt sind Fleecejacke und Primaloft-Jacke redundant – hier wuerde ich mich fuer eines von beiden entscheiden. Du hast allerdings recht, dass eine Weste wohl nicht ausreichend waere – eine Jacke ist besser. Mir waeren das auch zuviele Unterhosen, aber das musst Du selbst wissen.
    Mir ist aufgefallen, dass Du nur eine „stadt-taugliche“ Hose dabei hast. Dann musst Du damit rechnen, dass Du wie die meisten anderen Hiker in Regenhosen im Waschsalon sitzen wirst und Dich totschwitzt, weil Du nichts anderes zum Anziehen hast. Fuer diesen Fall habe ich entweder die lange Unterhose durch eine duenne lange „Yoga“hose oder Trainingshose ersetzt, die genauso waermt wie lange Unterhosen, aber halbwegs stadttauglich ist. Alternativ koenntest Du 2 Deiner 3 Unterhosen durch Spandex-Shorts oder lange Baumwoll-Shorts ersetzen, die man zur Not auch in Gesellschaft tragen kann.

    Mit dem Wasser solltest Du auf dem AT in der Tat vorsichtig sein, denn die vielen hiker verschmutzen die Wasserquellen durch z.B. Abwaschen in Quellnaehe. Allerdings wuerde ich Dir viel eher zu den leichten Aquamira-Tropfen raten, die keinerlei Chlor- oder sonstigen Nebengeschmack haben. Die sind genauso wirksam wie Dein Wasserfilter, aber viel leichter und nicht so stoerungsanfaellig wie der Steripen. Aquamira wird in Deutschland bei Globetrotter als Aquaventure verkauft. Ich habe es seit Jahren im Einsatz und habe es auch durch die Bank auf dem AT eingesetzt ohne irgendwelche gesundheitlichen Probleme.

    • kazibo schreibt:

      Hallo Christine,

      Das mit der optimalen Zusammenstellung von Zwiebelschalenschichten erscheint mir noch nicht ganz einfach.

      Wenn ich am Körper z. B. Folgendes trage:
      Schuhe, Socken, leichte Zip-Hose, Unterhose, langärmliges dünnes Merino Oberteil und ein Windshirt drüber.

      Dann blieben z.B. Im Rucksack:
      2xUnterhose, 2x T-Shirt, dünnes Hemd oder dünne Fleecejacke, Jacke Pimaloft, Regenjacke und -hose, lange Unterhose, leichte Shorts.
      Macht das dann so Sinn?

      Meine liebgewonnene Weste würde dann hier bleiben. Die Shorts könnte ich dann auch zum Schwimmen tragen und in Kombination mit der langen Unterhose ergibt sich ein zweites vollständiges Beinkleid.

  4. German Tourist schreibt:

    Wie schon oben gesagt wuerde ich noch eine Aenderung vornehmen: Statt 2 T-shirts nur 1 T-shirt und 1 duennes Hemd, duenner Fleece-Pullover (Jacke ist wg. Reissverschluss wieder eher zu schwer) und der Rest wo wie von Dir beschrieben. Mit dem duennes Hemd deckst Du heisse Tage mit Mosquitoes ab, fuer die Dein Merino baselayer zu warm ist und Dein T-shirt zu viel Haut bietet. Duenne Fleecepullover kriegst Du uebrigens schon fuer unter 10 EUR bei Decathlon. Hier bringt es nicht viel, teure Marken zu kaufen.
    Die Shorts sind eine sehr sinnvolle Ergaenzung wegen Stadt- und Schwimmkleidung.

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