Fjällräven Classic 2011: Fazit

Im großen und ganzen hat mir der Fjällräven Classic 2011 gut gefallen und ich bin froh, dass ich nicht wegen des schlechten Wetters „gekniffen“ habe. Die Gegend und Landschaft war sehr beeindruckend und die Veranstaltung selbst wirklich gut organisiert. Schon nach den ersten 20 Kilometern hatte sich das Feld so weit auseinandergezogen, dass ich für große Teile für mich alleine gewandert bin.

Absolut bewährt hat sich der Ansatz „leicht“ zu packen. Mein Rucksack wog mit Wasser und Lebensmitteln am Start gerade 9 Kilogramm. Und dabei fühlte ich nicht, dass ich im Vergleich zu den anderen auf wesentlichen Komfort verzichten musste. Klar, Abends ist es gemütlicher in einem Zelt in dem man bequem sitzen kann. Ob ich dafür jedoch jeden Tag drei Kilo mehr schleppen möchte?  Vielleicht ist es nach 20 Kilomentern noch nicht wirklich entscheidend, ob man 10 oder 20 kg auf dem Rücken hat. Aber ob man nach 40 Kilometern noch mit einem 20 kg Rucksack weitere 10 km laufen möchte…

Ob ich im nächsten Jahr nochmal teilnehme? Mal sehen. Sicher möchte ich dort oben nochmal wandern, aber vielleicht ohne Fjällräven.

Ausrüstung, die sich bewährt hat:

HMG Windrider Rucksack: trotz nur 700g Leergewicht jederzeit gut zu tragen und auf der Tour ohne Rucksackhülle wasserdicht geblieben(!)Leki Makalu Carbon Stöcke: Meine erste große Tour mit Trekking Stöcken; ohne die wäre es in dem felsigen und matschigen Gelände nicht gegangen. Auch beim Überquesten von Bächen einfach zwei Beine zusätzlich.Mammut Cirrus GTX (mit orthopädischen Sporteinlagen): 115 Kilometer in 47 Stunden und keine einzige Blase! Was jedoch das Beste war: Nachdem der Schuh nach meinem Ausrutscher im Bach klatschnass war, war der Schuh nach Abtrocknen mit dem Handtuch nahezu sofort wieder trocken!

Western Mountaineering Apache Schlafsack: Immer warm geworden, nie gefroren, was will man mehr!

Nicht so gut war:

Garmin Oregon GPS: Bei den kalten Temperaturen muste ich teilweise dreimal am Tag die Battereien tauschen. Das müsste doch bei einem Gerät für den Outdooreinsatz besser lösbar sein…

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