Lunar Solo von Six Moon Designs – Erster Eindruck

Für den Fjällräven Classic auf dem Kungsleden in Schweden im August war ich noch auf der Suche nach einem leichten Zelt, das sich zum einen halbwegs sturmsicher aufbauen lässt und zum anderen auch einen  gewissen Schutz gegen Mücken bietet. Entschieden habe ich mich letztendlich für das „Lunar Solo“ von Six Moon Designs  in Oregon. Da bei mir eine Geschäftsreise in die USA anstand, habe ich das Zelt direkt beim Hersteller geordert und mir ins Hotel schicken lassen, was reibungslos funktioniert hat. Mit einem Preis von 235 USD, also rund 170 Euro war es auch etwas günstiger als in Deutschland

Klein und leicht: 754 Gramm!

Überrascht hat mich das Zelt gleich mehrfach: Das Päckchen, das mir im Hotel überreicht wurde war leicht und klein, kaum zu glauben, dass es ein ganzes Zelt enthalten sollte. Es handelt sich um ein kleines Säckchen, das nachgewogen 754 Gramm auf die Waage bringt. für mein Zelt habe ich den Standardboden aus 70D Nylon gewählt; ein paar weitere Gramm lassen sich noch mit dem optionalen 30D Boden einsparen, der ist dann allerdings nach Angaben des Herstellers nicht mehr wasserdicht. Nicht mit im Lieferumfang sind Häringe. Meine 6 Alu-Häringe wiegen jeweils 15 Gramm, damit kommt das Gewicht des einsatzbereiten Zeltes dann auf  835 Gramm.

Großes Lunar Solo im kleinen Reihenhausgarten

Heute habe ich das Ding zum ersten Mal in unserem Garten aufgebaut. Dabei war ich dann überrascht, wie klein unser Reihenhausgarten ist und wie groß das Lunar Solo aufgebaut daherkommt. Der Aufbau ist relativ einfach: Zelt am Boden mit 6 Häringen locker fest machen, einen Trekkingstock umgekehrt als Stange einstecken, Apspannriemchen spannen, fertig! Die mitgelieferte Bedienungsanleitung finde ich dagegen etwas verwirrend. Trotz der Hilfe unserer Amerikanischen Gaststudentin ist es mir nicht gelungen, herauszufinden, was Roan Moak mir da genau mitteilen möchte.

Das Lunar Solo ist einwandig mit einem durchgehenden Mückennetz zwischen Dach und Boden. Die Vorderseite lässt sich komplett öffnen, so dass man bei schönem Wetter einen Panoramablick (sofern vorhanden) genießen kann. Geschlossen ist die Apsis groß genug für Rucksack und Schuhe. Zur Not kann man darin wahrscheinlich auch mal kochen. Auch innen erscheint mir das Zelt so geräumig, dass auch noch Ausrüstung darin Platz findet. Das einwandige Dach ist allerdings schon recht nahe, ich bin mal gespannt, ob ich vom Kondenswasser nass werde.

Jetzt brauche ich nur noch eine Gelegenheit, mal im Zelt zu schlafen!

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