Trekking leicht gemacht!

Am Wochenende war ich auf Carsten Jost’s Wochenendkurs „Trekking leicht gemacht!“ Damit wollte ich meine Trekking-Kenntnisse, die fast 20 Jahre im Dornröschenschlaf waren, ein wenig auf Vordermann bringen. In den einschlägigen Internetforen kann ma ja viele interessante Vorschläge lesen: Schlafen unter ein paar Quadratmetern Zeltplane, über die Wanderstöcke gespannt? auf einer Isomatte halber Länge? 10-12 Kilo Gepäck geschleppt in einem Rucksack ohne Tragestell? zur Gewichtstreduzierung den Zahnbüstenstiel absägen? Das kann doch keinen Spass mehr machen?

Da alle sechs Kursteilnehmer fest entschlosen waren, entweder 2012 0der 2013 den Appalachian Trail in Angriff zu nehmen, war das Kursthema gleichzeitig auch ein „Appalachian Trail leicht gemacht!“. Carsten hat den „AT“ (und einige andere Weitwanderwege) ja schon erfolgreich hinter sich gebracht.

Effektive Kleidungszwiebelschalen

Schlafsackkonzepte

Um das ganze Wochenende zu beschreiben, reicht ein einzelner Blog-Beitrag wahrscheinlich nicht aus. Mir hat das Wochenende jedenfalls grossen Spass gemacht und ich habe viel gelernt. Carsten erzählte uns die wichtigsten Dinge, die man für dan AT wissen muss und auch die, um die man sich keine Sorgen machen muss. Wir haben viel gelernt über Ausrüstung, Verpflegung, das richtige Packen des Rucksacks und das Zusammenstellen einer effektiven Trekking-Garderobe, die flexibel für alle Witterungsbedingungen ist. Interessant fand ich auch die Möglichkeit, Wasser für die Mahlzeit nur mit einer leeren Thunfischdose und ein wenig Spiritus heiss zu bekommen. Nicht ganz so bequem wie mit einem schicken Gaskocher, aber gut zu wissen, falls der mal kaputt oder die Gaskartusche leer.

Stattgefunden hat das ganze auf zwei Trekkingplätzen des Vereins südliche Weinstrasse e.V.  rund um Annweiler am Trifels – wirklich eine sehr schöne Umgebung!

Trekkingplatz bei Annweiler am Trifels

Fazit: Mein leichter (Leih-)Rucksack ohne Tragegestell war auch nicht schlechter zu zu ttragen als mein alter (dafür 2 kg leichter), auf einer kurzen Isomatte habe ich zwei Nächte prima geschlafen, Tarps können vielseitig zur Übernachtung und zum Wetterschutz genutzt werden und der Zahnbürstenstiel bleibt erst mal dran. Und mit leicht(er)em Gepäck „trekkt“ es sich besser!

2012 wird es wohl mehr Deutsche als in den vergangenen Jahren auf dem AT geben.

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