Lausige Qualität: Talus Outridge Lederwanderstiefel

Am 18. Juni habe ich die Stiefel von Columbia als Ersatz für meine zu früh verschiedenen Wanderstiefel bekommen. Die Erwartung von Columbia war, dass die Ledervariante ein wenig länger den Bedingungen des Appalachian Trail stand hält. Seither habe ich die Stiefel an 15 Tagen getragen und rund 300 Meilen zurückgelegt.

Leider lösten sich dieses Mal schon nach kurzer Zeit vorne die Sohlen ab.

Und auch der Absatz beginnt schon zu zerbröseln.

Mehr als 15 Wandertage sollte man doch eigentlich von einem Trekkingstiefel erwarten können? Oder sind meine Ansprüche etwa zu hoch? Jedes der drei Paare, die ich in den letzten 1100 Meilen hatte, sind nach so 300 bis 350 Meilen auseinandergefallen…

Zum Glück konnte ich heute in Boiling Springs eine Tube Wunderkleber besorgen, der das erst Mal wieder heile gemacht hat

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2 Antworten zu Lausige Qualität: Talus Outridge Lederwanderstiefel

  1. Janinchen schreibt:

    Leichtwanderstiefel von Meindl, Lowa oder Hanwag wären evtl. die bessere Wahl ;-)
    (z.B. Meindl Matrei-die wiegen auch nur wenige Gramm mehr).

    • kazibo schreibt:

      Hallo Janinchen,

      Die Leichtwanderstiefel von Meindl hatte ich mir in Deutschland auch angeschaut (und sogar “probegewandert”). Die wären für den Appalachian Trail sicher gut geeignet. Insgesamt scheinen die Deutschen Hersteller in der Qualität und Haltbarkeit der Schuhe die Nase vorn zu haben. Das hat mir gestern auch noch mal Herma “Socks” bestätigt.

      Sehr wichtig für eine so lange Wanderung in den USA ist jedoch auch die Möglichkeit, schnell und unkompliziert an Ersatzschuhe zu kommen. Wenn ein Schuh in der Wildnis plötzlich den Geist aufgibt, kann das eine logistische Herausforderung werden. Man kommt zwar hin und wieder an einem Outfitter vorbei, jedoch sind dies im Amerikanischen Hinterland meist kleine Läden, die nur die gängigsten Produkte führen. Da ist es dann von Vorteil, wenn man in Schuhen der gängigen Amerikanischen Hersteller unterwegs ist (z.B. Merrell, Vasque, Montrail). Wenn man nicht auf seine “geliebten” heimischen Schuhe verzichten kann oder möchte, sollte man sich vorab Gedanken über die Ersatzschuhlogistik machen. Evtl. Kann man zwei oder drei Paar Schuhe mit in die USA bringen und dort bei jemandem deponieren, der einem die Schuhe bei Bedarf kurzfristig zuschickt. Evtl. könnte man auch versuchen, den Hersteller dafür einzubinden, z.B. In Form eines “Sponsorings”.

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